Die meisten Menschen wünschen sich Liebe und Glück.
Den Wenigsten ist dabei jedoch klar, wie das aussehen könnte.
Und die Meisten warten darauf, dass sie Liebe und Glück irgendwann bekommen ...
... vom Leben oder von einem bestimmten Menschen.
Oft gehen sie dabei Wege, die sie immer wieder in die Irre führen.
Und sie lernen Menschen kennen, von denen sie glauben, dass diese ihnen Liebe und das ersehnte Glück geben könnten, und werden dann doch enttäuscht, was oft zu schmerzhaften Empfindungen führt.
Da sie keine klare Vorstellung davon haben, wie Liebe und Glück für sie aussehen könnten, erleben sie solche Frustrationen immer wieder.
Damit wissen sie zwar bald, was sie nicht wollen, jedoch nicht, was sie wollen.
Je öfter sie solche Enttäuschungen erfahren, umso mehr verschließen sich diese Menschen positiven Gedanken, aus Angst, wieder enttäuscht und verletzt zu werden.
Damit entsteht ein Teufelskreis, da sie sich damit auch gegenüber Menschen verschließen, die ihnen wohl gesonnen sind und mit denen sie vielleicht Liebe und Glück erleben könnten.
Ein wesentlicher Denkfehler besteht zunächst einmal darin, dass wir Liebe und Glück von Anderen „bekommen“ oder uns „nehmen“ könnten.
Denn vor dem „Nehmen“ kommt das „Geben“.
Liebe und Glück sind Zustand und Empfindungen, die ausschließlich in uns selbst entstehen.
Solange sie in uns noch nicht entstanden sind, weil wir sie nicht zulassen und darauf warten, dass sie uns von außen jemand bringt, können wir Liebe und Glück niemals erleben und auch niemals mit einem anderen Menschen teilen.
Ebenso können wir Liebe und Glück nur mit einem Menschen erleben und teilen, der Liebe und Glück bereits in sich hat.
Liebe und Glück können in uns nicht entstehen, wenn wir ständig nur sehen und daran denken, was uns fehlt, was wir noch nicht haben, oder in ständiger Angst leben, etwas zu verlieren.
Dieses ständige „Defizit-Denken“ führt zu Unzufriedenheit und damit zum unglücklich sein.
Ein Mensch, der ins Fitness-Studio geht, um etwas Gutes für seinen Körper und für seine Gesundheit zu tun, der trainiert nicht das überflüssige Fett an seinem Körper, sondern er konzentriert sich auf die bereits vorhandenen Muskeln und versucht, mit diversen Übungen diese zu vergrößern und zu stärken. Das ungewünschte Fett wird dabei von alleine weniger.
Ebenso sollten wir nicht ständig an unsere Schwächen, Defizite und Ängste denken, sondern an unsere Stärken und an das, was wir schon erreicht haben.
Wenn wir uns ausschließlich auf unsere Stärken konzentrieren, werden unsere Schwächen von alleine weniger.
Anstatt ständig daran zu denken, was uns fehlt, sollten wir erkennen, was wir schon sind, was wir schon haben, was wir schon erreicht haben.
Ein simples Beispiel dafür ist der altbekannte Satz:
„Das Glas ist nicht halb leer! Es ist halb voll!“
Wenn es uns gelingt, in uns liebevolle und positive Gedanken entstehen zu lassen, dann erkennen wir diese auch, wenn sie uns in anderen Menschen begegnen.
Und erst dann sind wir fähig und bereit, uns für solche Menschen zu öffnen, und mit ihnen die wahre Liebe zu erleben und unser Glück zu teilen.
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir einfach eine Mail!
Wolfgang Pecher
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