Die audiovisuelle Stimulation als Synthese auditiver und visueller Stimulation
Weitere Forschungen bestätigten die Vermutung, wenn sowohl flackerndes Licht als auch pulsierende Klänge alleine genommen die Gehirnwellenaktivität koppeln und die hemisphärische Synchronisation verbessern konnten, dass dann eine Kombination von Klang- und Licht-Stimulation diesen Effekt noch verstärken würde. Auf der Basis der Forschungserkenntnisse wurden die ersten audiovisuellen Stimulationssysteme entwickelt. Ursprünglich gaben diese simple Ton- und Lichtimpulse auf einer einstellbaren Frequenz ab oder das Programm war in einem Chip gespeichert. Es war ein hervorragendes Medium entstanden, um die Gehirnaktivität auf beliebigen Frequenzen anzuregen und auf diese Weise damit einhergehende Geisteszustände bzw. kognitive Funktionen zu fördern.
Die heute erhältlichen Systeme sind in ihrer Entwicklung bereits weitaus fortgeschrittener und bieten neben integrierten Programmen für die verschiedensten Anwendungsbereiche (z. B. Förderung von Entspannung, Konzentration, Auffassungsgabe, Gedächtnisleistung, Vitalität, Wohlbefinden, Kreativität, Imagination, Meditation, Trance, Schlaf, usw.) auch diverse weitere Features wie z. B. die Möglichkeit der Erstellung eigener Programme, die interaktive Verwendung zusammen mit Biofeedbacksystemen oder den Einsatz externer Stimulationsprogramme, die auf CD gespeichert sind.
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